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Anordnung zur Verteilung von Client-Signalen in transparenten optischen Schaltern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010592D
Original Publication Date: 2003-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jan-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Moderne Datenuebertragungsnetzwerke fuer Nachrichtensignale mit hoher Datenrate basieren auf optischen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Diese sind in Wellenlaengenmultiplextechnik (DWDM-Technik) ausgefuehrt und erlauben die gleichzeitige Uebertragung einer sehr grossen Anzahl optischer Datensignale auf einer Glasfaser. Ein Gesamtnetz besteht aus vielen Punkt-zu-Punkt Verbindungen. Verbindet man diese, entsteht ein vermaschtes Netz. An den Knotenpunkten dieses Maschennetzes werden je nach Anforderung Nachrichtensignale gesendet, empfangen und/oder durchgeschaltet. Schalter in den Netzelementen an Knotenpunkten ermoeglichen die einfache und schnelle Veraenderung des physikalischen Signalwegs (dynamic switching) durch das Netz. Ein Netzelement mit derartiger Schaltfunktionalitaet wird als „optical cross connect“ bezeichnet. Im cross connect werden entweder elektrische Schalter (die Signale muessen dann optisch-elektrisch-optisch umgewandelt werden, der cross connect ist hinsichtlich Datenrate/-protokoll nicht transparent) oder optische Schalter (keine Umwandlung der Signale notwendig, daher transparent) verwendet. Der optische Schalter wird oft „optische Schaltmatrix“ genannt. Schaltmatrizen beruhen z.B. auf mikromechanisch bewegten Spiegeln, welche die optischen Eingangssignale auf verschiedene Ausgangsleitungen umlenken koennen. Ein einfacher, intuitiver Ansatz eines transparenten optical cross connects zur Verschaltung der Signale von S Uebertragungssystemen (z.B. 8) mit je n Wellenlaengen (bzw. Kanaelen, z.B. 32) fuehrt zur Forderung einer optischen Schaltmatrix mit M=n x S (z.B. 8 x 32 = 256) Ein- und Ausgaengen. Optische Schaltmatrizen mit vielen Ein- bzw. Ausgaengen (groesser als 32 x 32) sind schwierig zu realisieren und derzeit noch sehr teuer. Ein derartiges Konzept ist nicht modular, weshalb bereits zu Beginn des Netzaufbaus die im Endausbau noetige grosse Schaltmatrix vorgesehen werden muss. Die Entwicklung eines optischen cross-connects nach diesem einfachen Ansatz ist daher nicht realistisch, zumal die Moeglichkeit, zusaetzlich zu den S Uebertragungsstrecken lokal noch Sender und Empfaenger (clients) am optical cross connect anzuschliessen (zusaetzliche add/drop Funktionalitaet im Netzelement), noch gar nicht betrachtet wurde.