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Brennkammerstein mit erhoehter passiver Sicherheit

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012275D
Original Publication Date: 2003-May-25
Included in the Prior Art Database: 2003-May-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zur Befestigung von keramischen Brennkammersteinen in Brennkammern von Turbinen werden an zwei Seiten des Steines federnde Steinhalter verwendet, die den Stein punktuell gegen die Brennkammerkontur ziehen (vgl. Abb. 1). Bei einem Totalriss, der parallel zu den beiden Befestigungsseiten verlaeuft, koennen sich die durch den Riss entstandenen Haelften aus der Steinhalterbefestigung heraushebeln und einen Turbinenschaden hervorrufen. Ein auf diese Weise befestigter Brennkammerstein besitzt daher nur sehr geringe passive Sicherheiten. Ein Brennkammerstein mit erhoehter passiver Sicherheit sieht die Einlage eines federnden Ringes in den Halter des Brennkammersteins vor (vgl. Abb. 2). Von unten ist eine umlaufende Ringnut in den Stein bereits eingegossen oder wird nachtraeglich eingearbeitet. Nach dem Prinzip „Sicherungsringe fuer Bohrungen“ wird ein geschlitzter und federnder hochtemperaturbestaendiger Ring (z.B. Standard C-Dichtungsring aus Inconel) in die Nut eingesetzt. Der Ring wird federnd in radialer Richtung eingeklemmt. Er ist zudem mit einem keramischen Schlauch ummantelt, um zum einen im Betrieb keinen Verschleiss durch "Haemmern" hervorzurufen. Zum anderen muss gewaehrleistet sein, dass bei der thermischen Verformung des Steines („Buckeln“) keine zusaetzlichen Spannungen durch den Ring erzeugt werden. Die keramische Ummantelung bietet somit genuegend Fixierung ohne Einschraenkung der Verformung.