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Verfahren zur dynamischen Anpassung des Nachrichtenverkehrs bei Echtzeit-Uebertragungen von Ereignismeldungen ueber Management-Schnittstellen in Telekommunikationsnetzen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012279D
Original Publication Date: 2003-May-25
Included in the Prior Art Database: 2003-May-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Prinzipien des Telecommunications Management Network (TMN) definieren fuer das Management eines Telekommunikationsnetzes mehrere logische Schichten, die jeweils eine doppelte Funktion erfuellen. Diese Funktionen sind zum einen die „Manager-Funktion“ fuer die darunter liegende Schicht (sofern vorhanden) und zum anderen die „Agent-Funktion“ fuer die naechsthoehere Schicht (sofern vorhanden). Treten bestimmte Ereignisse auf, so sollen spontane, vom Agenten generierte Meldungen („event reports“) an den Manager uebertragen werden. Dabei gilt, dass zeitkritische Ereignismeldungen vom Manager in Echtzeit, also ohne Verzoegerung, empfangen werden. Hierfuer definiert der ITU-T Standard X.710 (International Telecommunication Union, ITU) den „Management Notification Service“ M-EVENT-REPORT, welcher fuer den Transfer von spontanen Ereignismeldungen, wie Alarmen, Zustands- oder Konfigurationsaenderungen, innerhalb von Netzelementen und zwischen Netzelementen und Managementsystemen zustaendig ist. Um die Uebertragung unnoetiger „event reports“ zu vermeiden, definiert der ITU-T Standard X.734 die „Event Report Management Function“. Dieser Mechanismus erlaubt dem Manager die Erzeugung und Loeschung sogenannter „Event Forwarding Discriminators“ (EFDs) im Agenten, durch die komplexe Filterkriterien festgelegt werden. Diese wiederum lassen nur die Weiterleitung bestimmter Ereignismeldungen zu, die den Kriterien genuegen. Der Manager kann so jederzeit den Informationsfluss nach seinen individuellen Anforderungen steuern.