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Erweiterung des Kompensationsbereichs fuer Polarisationsmodendispersions-Kompensatoren, die auf PMD-Controllern mit verteilter Polarisationseinstellung und Doppelbrechung basieren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012486D
Original Publication Date: 2003-Jun-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jun-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der optischen Nachrichtenuebertragung koennen sich aufgrund von Temperaturaenderungen oder Bewegungen der Uebertragungsfasern die Eingangspolarisationszustaende (PSPs - Principal States of Polarization) und die Gruppenlaufzeitdifferenz (DGD -Differential Group Delay) zeitlich aendern. Die Signalverzerrungen am Ausgang der Uebertragungsfaser sind damit ebenfalls zeitveraenderlich. Ein Polarisationsmodendispersion-Kompensator (PMDC) soll am Ende der Uebertragungsfaser die auftretenden Signalverzerrungen, weitgehend eliminieren, so dass trotz PMD wieder eine fehlerfreie Datenuebertragung moeglich ist. Die PMD wird durch kleine Asymmetrien und mechanische Spannungen im Kern der Uebertragungsfaser verursacht, die verschiedene Gruppenlaufzeiten fuer verschiedene Eingangspolarisationszustaende zur Folge haben. Der PMDC benoetigt einen ausreichend schnellen PMD-Detektor, um den zeitlichen Aenderungen folgen zu koennen. Die Ausgangssignale des PMD-Detektors werden einer Signalverarbeitung zugefuehrt, die dem gewaehlten Regelalgorithmus entsprechend den PMD-Controller ansteuert. Der PMD-Controller enthaelt Moeglichkeiten zur Polarisationseinstellung und doppelbrechende Elemente, die dazu dienen, die PMD der Uebertragungsfaser zu kompensieren. Ein idealer PMDC enthaelt eine Vielzahl von doppelbrechenden Elementen, die ueber Polarisationssteller miteinander verbunden sind. Das nachfolgende neue Verfahren beschreibt eine Loesung zur kostenguenstigen Vergroesserung der kompensierbaren DGD bei Verwendung von PMD-Controllern mit verteilter Polarisationseinstellung und Doppelbrechung.