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Verfahren zur Reduktion der Streustrahlung eines 2-Roehren-CT-Systems

IP.com Disclosure Number: IPCOM000012487D
Original Publication Date: 2003-Jun-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jun-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fuer eine Erhoehung der Zeitaufloesung, insbesondere von cardio-Scans und cardio-Rekonstruktionen, kann in der Computertomographie ein 2-Roehren-Detektorsystem verwendet werden. Dabei besitzt der Cardiodetektor nur ein eingeschraenktes Messfeld (siehe Abbildung1). Bei einer gleichzeitigen Nutzung beider Roehren empfangen die Detektoren Streustrahlung von den um 90° versetzten Roehren (siehe Abbildung 2). Diese erzeugte Streustrahlung kann durch herkoemmliche Streustrahlenkollimatoren nicht ausreichend unterdrueckt werden. Die im 90°-Winkel gestreuten Quanten sind im entsprechenden Detektor nicht von der Primaerstrahlung der zugeordneten Roehre zu unterscheiden (Abb.2). Ohne entsprechende Korrekturmassnahmen fuehrt dies zu Artefakten in den CT-Bildern (Computertomographie). Eine Moeglichkeit das Problem zu loesen, besteht darin, die Streustrahlung vor dem eigentlichen Scan zu messen. Dafuer wird der Patient im 1-Roehren-Spiralbetrieb vor dem endgueltigen Scan gescannt. In dem um 90° versetzten Detektor wird die auftretende Streustrahlung ermittelt. Dieser Prescan kann mit minimaler Roehrenleistung erfolgen. Die auf diese Weise bestimmte Streustrahlung muss dann mit dem Verhaeltnis des Strom-Zeit-Produktes des diagnostischen und des Prescan skaliert werden. Die Schwaechungswerte des diagnostischen Scans werden dann projektionsweise mit der so bestimmten Streustrahlung mittels Differenzbildung korrigiert. Damit erhaelt man in jedem Detektor Schwaechungsdaten des Objektes, die nunmehr lediglich dem Einfluss der in Vorwaertsrichtung gestreuten Quanten unterliegen. Diese wird durch detektorseitige Streustrahlenkollimierung hinreichend unterdrueckt.