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Kaltstartoptimierter Wellendichtring fuer Dieselhochdruckpumpen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000013135D
Original Publication Date: 2003-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Wellendichtringe in einer Hochdruckpumpe koennen nur innerhalb eines bestimmten Temperaturbereichs optimal ihre Funktion erfuellen. Fuer sehr tiefe Temperaturen sind die bisher verwendeten Materialien nicht gut geeignet, da sie steif werden und der Taumelbewegung der Pumpenwelle nicht mehr folgen koennen. Die Folge ist eine Spaltenbildung und eine damit verbundene Leckage, die dazu fuehrt, dass entweder Luft / Medium in die Pumpe eingesaugt wird, was zu Kaltstartproblemen fuehrt, oder Diesel aus der Pumpe austreten kann. Es wird nun vorgeschlagen, den Wellendichtring, beispielsweise gleichzeitig mit dem Vorgluehen des Motors, zu erwaermen. Das kann auf verschiedene Weise realisiert werden. Z.B. kann ein weiches Einlege- / Einspritzteil mit einem eingelegten / eingespritzten Draht, das mit Strom erwaermt wird, am Wellendichtring angebracht werden. Vorstellbar ist auch ein zusaetzlicher Heizdraht, der mit der eigentlichen Spannfeder eingespritzt wird. Die Spannfeder selbst kann auch als Heizdraht verwendet werden. Mit der Erwaermung des Dichtringes kommt man in den optimalen Temperaturbereich, so dass keine Leckagen aufgrund der Steifigkeit des Materials mehr auftreten. Die vorgestellte Idee kann auf alle Einsatzbereiche der Wellendichtringe mit Problemen bei tiefen Temperaturen erweitert werden.