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Entwaermungsverfahren fuer einen Outdoor Shelter

IP.com Disclosure Number: IPCOM000013151D
Original Publication Date: 2003-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Ein Outdoor Shelter ist ein Gehaeuse, das empfindliche Bauteile, z.B. die einer Basisstation im Bereich der Mobilkommunikation, vor Witterungseinfluessen schuetzt. Die beim Betrieb entstehende Abwaerme macht dabei haeufig einen Kuehlmechanismus notwendig. Unter mehreren bekannten Entwaermungsverfahren hat sich die Entwaermung mittels Umgebungsluft, die durch einen in dem Shelter eingebauten Luefter eingesaugt wird, als besonders effizient erwiesen. Bei dieser Methode muss allerdings sichergestellt werden, dass die einstroemende Luft keine Korrosion im Outdoor Shelter provoziert. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, das hocheffiziente Membranfilter mit einer Feuchtigkeitsregulierung kombiniert, wie sie in aehnlicher Form bereits in Verbindung mit Tiefenfiltern Verwendung findet. Zur Reduktion von Korrosion wird die einstroemende Luft von Schadstoffen gefiltert. Ueberwiegend werden hier sogenannte Tiefenfilter verwendet, die allerdings kleinste Wassertroepfchen und Salzkristalle nicht zurueckhalten koennen. Eine wesentlich besser Filterwirkung haben Membranfilter (beispielsweise auf Teflonbasis), aber auch sie koennen molekulares Wasser nicht zurueckhalten. Um dennoch Korrosion im Outdoor Shelter wirkungsvoll zu verhindern, muss ueber ein geeignetes Temperaturmanagement die relative Luftfeuchtigkeit unterhalb eines kritischen Wertes von etwa 60–70% gehalten werden. Bei einem bekanntem Verfahren in Verbindung mit Tiefenfiltern wird die Temperatur und damit die Luftfeuchtigkeit im Outdoor Shelter mit Hilfe von zwei Klappen, die den Lufteingang und -ausgang steuern, kontrolliert. Wird die Luftfeuchtigkeit zu hoch, verbleibt ein groesserer Teil des Kuehlstroms als Umluft im Shelter. Durch die Abwaerme der Baugruppen und gegebenenfalls durch Heizelemente erhoeht sich dabei die Temperatur und sinkt die relative Luftfeuchtigkeit soweit, dass keine Korrosionsgefahr mehr besteht. Gleichzeitig werden durch den kontinuierlichen Luftstrom lokale Waermespitzen an den Bauteilen vermieden.