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Verbesserte Ueberwachung von Pump-Lasern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000013162D
Original Publication Date: 2003-Jul-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Ausfallzeiten faseroptischer Uebertragungssysteme muessen moeglichst gering gehalten werden. Daher ist es zwingend erforderlich, den Alterungsprozess der in den optischen Verstaerkern eingesetzten Pump-Laser waehrend des Betriebs zu ueberwachen, um den Verstaerker rechtzeitig vor dessen Ausfall austauschen zu koennen. In der Regel wird dazu der zur Erreichung der Nominalleistung ermittelte Injektionsstrom bestimmt. Ist dieser um einen gewissen Prozentsatz im Vergleich zu seinem Wert zu Betriebsbeginn angestiegen, wird die Verstaerkerkarte ausgetauscht. Bei modernen WDM-Systemen (Wavelength Division Multiplexing Systems) ergibt sich aber das Problem, dass diese fuer eine grosse Anzahl an Kanaelen ausgelegt sind, anfangs aber – z.T. ueber mehrere Jahre hinweg – mit deutlich kleineren Kanalzahlen betrieben werden. In diesem Fall arbeiten die Pump-Laser nur bei einem Bruchteil ihrer Nominalleistung. Ist die Alterung der Laserdiode so weit fortgeschritten, dass das oben beschriebene Ausfallkriterium erfuellt ist, wird dies jedoch nicht detektiert und somit auch kein Alarm gesendet. Zunaechst stellt dies kein Problem dar. Werden nun aber weitere Kanaele hinzugeschaltet, kann die erforderliche Leistung nicht mehr zur Verfuegung gestellt werden. Es kommt zu einem Ausfall, ohne dass vorher ein Alarm gesendet werden konnte. Die Alterungsprozesse haengen stark vom betrachteten Laser-Typ ab. Im folgenden werden verschiedene Verfahren beschrieben, deren Anwendbarkeit vom Alterungsprozess abhaengt. Dabei werden auch Alterungsprozesse von Signal-Lasern betrachtet.