Browse Prior Art Database

Schaltung zur Verlustleistungsrückregelung bei Leistungsschaltern in Abhängigkeit der Drain-Source Spannung des Leistungstransistors

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016887D
Original Publication Date: 1998-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Gerold Schrittesser [+details]

Abstract

In elektronischen Leistungsschaltern wird im allgemeinen eine konstante Strombegrenzung über die gesamte Betriebsspannung definiert. Da diese Betriebsspannung im Kurzschlußfall der Drain-Source Spannung des Leistungstransistors gleichkommt, entsteht deshalb bei konstanter Strombegrenzung eine extrem hohe Verlustleistung im Bauteil, weshalb dieses nicht für die volle Betriebsspannung als kurzschlußfest eingestuft werden kann. Dieses Problem kann auf herkömmliche Weise durch eine konstante bzw. eine in 2 oder mehreren Stufen über die gesamte Betriebsspannung abgestufte Strombegrenzung gelöst werden. Vorteilhafter kann jedoch die Kurzschlußfestigkeit für hohe Betriebsspannungen durch analoge Rückregelung der Strombegrenzung in Abhängigkeit der Drain-Source Spannung gewährleisten werden. Dabei muß die Charakteristik der analogen Rückregelung gut an die Verlustleistungshyperbel des Bauteiles (U*l=konst.) angepaßt (siehe Figur 1) werden. Für niedrige Versorgungsspannungen kann der Strom nicht an die max. zulässige Verlustleistung herangeführt werden, weil er durch andere Randbedingungen, wie z. B. die Strombelastbarkeit von Bond-Drähten, begrenzt wird.