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Fiktive Verlängerung von FTGS Gleiskreisen für LZB-Betrieb

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016895D
Original Publication Date: 1998-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Karsten Beer [+details]

Abstract

Bei der Nutzung von FTGS Gleiskreisen für den LZB-Betrieb kann es aufgrund der Verschaltung der Gleiskreise untereinander zu Phasenwechseln in den Empfangssignalen kommen. Diese Phasenwechsel verursachen eine Telegrammstörung, so daß u.U. das auf dem jeweiligen Streckenabschnitt zu übermittelnde Telegramm vom Fahrzeug nicht gelesen werden kann. Falls dieser Streckenabschnitt zu kurz ist kann, bei hoher Fahrzeuggeschwindigkeit, die Verweildauer im betreffenden Abschnitt (Weichenstummel mit der Länge x 1 - siehe Fig.1) u.U. nicht ausreichen, um ein zweites, vollständiges Telegramm zu übertragen. Bei den bekannten Ausführungen der FTGS Gleiskreise muß daher die Geschwindigkeit im betreffenden Fahrabschnitt reduziert werden. Bei der jetzt vorgeschlagenen Lösung wird die zur Übertragung zu nutzende Strecke (GK 1 - siehe Fig.1) durch ein in die Schienenkehle eingelegtes Verbindungsseil (Verbindungsleiter) mit der Länge x 2 (siehe Fig. 1) derart verlängert, daß die durch die Fahrgeschwindigkeit vorgegebene Verweildauer ausreicht, um ein zweites Telegramm an das Fahrzeug zu senden, ohne daß die Geschwindigkeit reduziert werden muß.