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Diodenüberwachung bei elektronischen Auslösern für Leistungsschalter

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016919D
Original Publication Date: 1999-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Ulrich Baumgärtl Wolfgang Röhl Holger Hochgraef [+details]

Abstract

Elektronische Auslöser für Leistungsschalter sind Sicherheitseinrichtungen zur Absicherung von Netzteilen und Verbrauchern und sollten daher ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit aufweisen. Um dieses Ziel zu erreichen ist es zweckmäßig auch den Ausfall wichtiger Bauteile des Auslöser zu erkennen und dementsprechend ein Signal zur Fehlermeldung oder Abschaltung zu generieren. Überlicherweise sind die Mikroprozessoren in den Auslösern durch sogenannte „Watchdog“-Schaltungen überwacht, so daß ein Ausfall dieses Bauteils bemerkt und gemeldet wird. Andere Bauteile, wie z.B. der Operationssignalverstärker im Analogbereich sind so dimensioniert, daß mit einem Ausfall nicht gerechnet werden muß. Die Bauteile im Meßbereich des Auslösers, der aus einem Meßwiderstand und vorzugsweise in einer Brückenschaltung liegenden Gleichrichterdioden besteht, sind nicht überwacht. Der Meßwiderstand, der bei einer Beschädigung hochohmig wird und somit zu einer höheren Empfindlichkeit des Auslösers führt, bedarf aus diesem Grunde keiner besonderen Überwachung. Eine Beschädigung der Gleichrichterdioden führt zu einer Unterbrechung oder einem Kurzschluß der Diode und vermindert das Stromsignal, so daß eine Auslösung gar nicht, oder bei viel zu hohem Strom erfolgt. Aus diesem Grund ist eine Überwachung der Gleichrichterdioden vorzunehmen, bei der die folgenden drei Fälle untersucht werden müssen.