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Stromspannungsermittlungsverfahren durch Strommessung über nichtlineare Widerstände

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016945D
Original Publication Date: 1999-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21

Publishing Venue

Siemens

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Authors:
Bernhard Sieben [+details]

Abstract

Um eine elektrischen Spannung, die vorzugsweise an einer zu einer elektronischen Baugruppe führenden Stromleitung anliegt zu ermitteln, ist ein Verfahren, das im wesentlichen eletronische Baugruppen im Teilnehmeranschlußbereich einer digitalen Fernmeldevermittlungsstelle betrifft, aus der Deutschen Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen DE 196 50 320 A1 bekannt. In der genannten Patentanmeldung wird vorgeschlagen, daß eine Messung von Fremdspannungen, die auf einer an eine Teilnehmeranschlußschaltung einer digitalen Fernmeldevermittlungsstelle angeschlossenen Teilnehmerleitung auftreten können, in der Weise ermöglicht wird, daß bei Vorliegen einer Fremdspannung in Form einer Wechselspannung eine Wechselspannung mit einer bestimmten Spannungsamplitude und einer von der Fremdspannung geringfügig abweichenden Frequenz (beispielsweise 1 Hz) in die Teilnehmerleitung eingespeist wird. Durch die Spannungsüberlagerung auf der Teilnehmerleitung entsteht eine Schwebung. Für den Fall, daß der Gesamtwiderstand auf der Teilnehmerleitung zwischen der Fremdspannungsquelle und Teilnehmeranschlußschaltung linear ist, kann die Fremdspannung mit Hilfe des Ohmschen Gesetzes aus der aus der Schwebungsamplidute ermittelbaren Stromänderung und den linearen Gesamtwiderstand berechnet werden. Um elektronische Bauteile auf einer solchen Baugruppe bei Auftreten einer Fremdspannung vor Zerstörung zu schützen, wird ein temperaturabhängiger Vorwiderstand, vorzugsweise ein Kaltleiter (PTC), in die zur Baugruppe führende Stromleitung eingefügt, welcher im hochohmigen Zustand ein nichtlineares Verhalten aufweist. Wenn nach der bereits bekannten Methode zur Ermittlung der anliegenden Wechselspannung die Nichtlinearität des Kaltleiters (PTC) nicht berücksichtigt wird, weist das Ergebnis der Spannungsberechnung einen über 50 Prozent liegenden Fehler auf.