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Verfahren zur Beseitigung von Verzerrungen des Tastverhältnisses des Führungstaktes einer PLL

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016959D
Original Publication Date: 1999-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21

Publishing Venue

Siemens

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Authors:
Werner Dietrich [+details]

Abstract

Für die digitale Signalübertragung werden oft an verschiedenen Orten Takte gleicher Frequenz benötigt. Man geht dabei von einem zentralen Taktgenerator und einem Taktverteilsystem aus, das über unterschiedliche Übertragungsstrecken das Taktsignal zu den Verbrauchern überträgt. Am Ende der Übertragungsstrecke muß sich ein Taktregenerator befinden, der die bei der Übertragung entstehenden Störungen (Amplitude und Phase) eliminiert. Für die Regeneratoren gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen, die von der notwendigen Ausfallsicherheit und der maximal zulässigen Frequenzabweichung im Fall einer Störung abhängig sind. Für die letzten Regeneratoren innerhalb eines Bereiches genügen oft einfache PLL-Schaltungen, die jedoch die Signalverzerrung auf der Übertragungsleitung und kurze Signalausfälle bei Umschaltoperationen des vorgeschalteten Regenerators ohne Phasenfehler des Ausgangstaktes verarbeiten müssen. Um die beschriebenen Phasenausfälle bei kurzen Signalausfällen zu vermeiden, werden in der Regel PLL-Schaltungen verwendet, die ein EXOR-Gatter als Phasendetektor verwenden und den Eingangstakt direkt als Führungsgröße an den Phasendetektor leiten. Das EXOR-Gatter liefert bei Signalausfällen am Ausgang den selben Wert, wie bei idealer Phase. Eine PLL 2. Ordnung liefert für diesen Zeitraum eine Ausgangsfrequenz, die der Mittelwert der Eingangsfrequenz des vorhergehenden Zeitraums ist. Ein Teiler darf nicht vorgeschaltet werden, da dadurch bei kurzen Signalausfällen Phasensprünge von mehreren UI entstehen können.