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Zündschaltungsüberprüfung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016967D
Original Publication Date: 1999-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Walter Baumgartner Stefan Hermann [+details]

Abstract

Insassenschutzsteuerungen enthalten gewöhnlich eine Aufprallsensorik, eine Auswerteeinheit, eine Zündschaltung und an die Zündschaltung angeschlossene Anzünder, die zum Auslösen des zugehörigen Insassenschutzmittels mit energietragenden Strompulsen beschickt werden. Dabei schaltet die Zündschaltung Leistungsstufen, die eine Energieübertragung aus einer Energiequelle, z.B. einem Speicherkondensator oder dem Bordnetz, zu einer oder mehreren Zündelementen ermöglichen. Die Leistungsstufen für alle Zündkreise sind gewöhnlich auf einem gemeinsamen Schaltungsbauteil integriert (IC). Gewöhnlich sind dabei die Leistungsstufen derart dimensioniert, daß sie der maximal auftretenden Leistungs- und Wärmeentwicklung standhalten. Aufgrund der zunehmenden Anzahl von Zündkreisen im Insassenschutzsystem steigen die Anzahl der benötigten Leistungsstufen und damit die Kosten für Zündschaltungen. Der Wunsch entsteht, Zündschaltungen auch nach einer Aktivierung eines Anzünders wiederverwenden zu können. Um nun nach der Aktivierung eines Zündkreises sicherzustellen, daß die zugehörige Zündschaltung keine Beschädigung aufweist, also wiederverwendet werden kann, ist eine Testprozedur notwendig. Nach einer erfolgten Zündung ist also der geschaltete Leistungsschalter, besser aber jeder Leistungsschalter der Zündschaltung auf seine Funktionsfähigkeit zu überprüfen.