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Radreifenüberwachung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016994D
Original Publication Date: 1999-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21

Publishing Venue

Siemens

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Authors:
Uwe Rosenkranz [+details]

Abstract

Bei Laufrädern aus z.B. Metall ist es bekannt, zur Verbesserung der Laufeigenschaften Radreifen zu verwenden, die auf das Vollrad aufgeschrumpft werden. Da diese Radreifen stark beansprucht werden, unterliegen sie einer enormen Abnutzung, die derzeit allerdings nur periodisch und nicht permanent während des Betriebes überwacht wird. Da schon kleine Beschädigungen des Radreifens zu großen Folgeschäden am Laufrad und dem Gesamtsystem führen können, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, eine permanente Überwachung des jeweiligen Radreifens vorzunehmen. Laufräder an Schienenfahrzeugen weisen gewöhnlich einen Spurkranz auf, der ein seitliches Ausweichen des Rades vom Schienenkopf verhindert. Um den Zustand des Radreifens zu diagnostizieren, ist es vorteilhaft den Zustand des beschriebenen Spurkranzes zu überwachen. Zweckmäßig erfolgt das durch die Anordnung mindestens eines Sensorelementes auf der schienenabgekehrten Seite des Spurkranzes, um die Radreifenoberfläche auf Störung der Homogenität hin abzutasten (vgl. Fig. 1). Um eine zuverlässige Aussage über Störungen der Oberflächenhomogenität zu erhalten, werden mindestens zwei Sensoren benötigt, die an unterschiedlichen Montageorten positioniert und zur Auswertung verbunden sind. Wird eine hochverfügbare Signalauswertung benötigt, werden vorteilhaft, wie beispielhaft in Fig. 2 skizziert, mindestens drei Sensoren an unterschiedlichen Montageorten positioniert, so daß eine Überwachung auch bei Ausfall eines Sensors nach dem zwei aus drei Verfahren statthaft ist. Auch bei der Anordnung von drei Sensoren ist eine Verbindung der Sensoren herzustellen, um eine zuverlässige Aussage über den Zustand des Radreifens durch den Abgleich der Signale zu erhalten.