Browse Prior Art Database

Automatische Begrenzung der Zugkraft von Seilförderanlagen bei Abnutzung von Seil und Seilscheibe

IP.com Disclosure Number: IPCOM000016995D
Original Publication Date: 1999-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-21

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Dietrich Ennulat Jens Göhler Volker Matthée [+details]

Abstract

Seilförderanlagen, wie sie z.B. bei der Zugzusammenstellung eingesetzt werden, bestehen aus einem sogenannten Schiebewagen, einem Antriebsseil und einem Drehstrommotor mit Getriebe. Der Schiebewagen wird von einem an ihm befestigten Zugseil mittels eines fest installierten Drehstrommotors mit Getriebe angetrieben. Um einen sicheren Betrieb der Anlage zu gewährleisten ist die auf das Zugseil aufgebrachte Zugkraft auf einen Maximalwert von z.B. Fz,max = 30 kN begrenzt. Da aber ein effizienter Betrieb der Anlage gewünscht ist, darf die durchschnittliche Zugkraft F z, Æ nicht wesentlich kleiner als die maximale Zugkraft Fz,max sein. Bei den bekannten FWR-gesteuerten Seilförderanlagen wird die Begrenzung der Zugkraft durch eine Begrenzung der Stromzufuhr zum Drehstrommotor reguliert. Dafür wird zunächst die Zugkraft mit Hilfe einer Kraftmeßvorrichtung im Stillstand gemessen. Diese am Seil angreifende Zugkraft, wird durch das vom Motor auf die Treibscheibe aufgebrachte Drehmoment bestimmt, welches der dem Motor zugeführten Stromstärke proportional ist. Durch diese direkte Proportionalität läßt sich die zur maximalen Zugkraft Fz,max gehörende maximale dem Motor zugeführte Stromstärke I max bestimmen. Begrenzt man die dem Motor zugeführte Stromstärke nun auf diesen Wert I max , kann die aus dem, vom Motor auf die Treibscheibe aufgebrachten, Drehmoment resultierende Seilzugkraft maximal den beschriebenen Wert Fz,max annehmen.