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Elektronische Zählerarchitektur

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017110D
Original Publication Date: 1999-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Bruno Ricciardi [+details]

Abstract

Bei Zählern auf dem Gebiet der Energieverteilung, insbesondere für elektrische Energie, hat es in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung gegeben. Wurden vor etwa 30 Jahren noch im wesentlichen Ferraris-Zähler eingesetzt, so wurden diese im Laufe der Zeit, insbesondere bei Präzisionszählern, immer mehr durch elektronische Zähler verdrängt. Mittlererweile halten digitale Zähler bereits auch im Haushaltsbereich Einzug. Durch die digitale Technik ist es möglich, viele Funktionen im Zähler zu integrieren. Schlagworte wie Dezentralisierung, Prepayment, Vorort-Messwertverarbeitung, PLC und GSM im Zusammenhang mit einer Zähler-Fernabfrage und der Liberalisierung des Energiemarktes sind gang und gäbe. Aufgaben die früher nur mit großem Aufwand erzielt werden konnten, werden in der Digitaltechnik ohne Mehraufwand nebenbei erledigt. Beim Aufbau digitaler Zähler bietet sich ein modulares Konzept, das sowohl Hard- als auch Software betrifft, an. Dabei wird auch von einer Zählerarchitektur gesprochen, bei der viele Funktionen umfaßt sind. Im nachfolgenden Bild wird ein Überblick gegeben, welche Module, Funktionen und Bausteine unter Umständen denkbar sind. Die Aufstellung ist als beispielhafter Funktionsumfang zu sehen, der in beliebigen Kombinationen - auch mit nicht näher dargestellten Modulen - realisierbar ist.