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Vakuumschaltkammer mit feldsteuerndem Isolierstoffmantel

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017175D
Original Publication Date: 2000-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22

Publishing Venue

Siemens

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Authors:
Lutz-Rüdiger Jänicke [+details]

Abstract

Es ist bekannt, in Hochspannungs-Leistungsschaltern Vakuumschaltkammern einzusetzen, die im wesentlichen aus einem evakuierten Gehäuse (Schaltrohr) mit einem feststehenden und einem beweglichen Kontaktstück und Metallschirmen bestehen. Um eine ausreichende Schlagweite in Luft zu gewähren, ist es üblich, das Schaltrohr über die eigentlich benötigte Länge hinaus zu verlängern. Da der für die Hochspannungs-Leistungsschalter zur Verfügung stehende Bauraum allgemein begrenzt ist, hat sich eine Verringerung der Vakuumschaltkammer-Abmessungen als sinnvoll erwiesen. Um dies zu erreichen, wird eine beispielhaft in der Figur dargestellte neuartige Vakuumschaltkammer vorgeschlagen, die im wesentlichen nur noch die eigentliche Schaltstrecke der Schaltröhre umgibt. Die Stirnbereiche dieser neuartigen Vakuumschaltkammer bestehen aus Isolierkörpern (1), durch die der feststehende Kontakt (5) und der mit einem Faltenbalg (7) versehene bewegliche Kontakt (6) geführt werden. Die beiden stirnseitig angeordneten Isolierkörper (1) werden mittels Dampfschirmen (3) geschützt. Zur Verringerung der aufgrund der großen Schlagweite üblicherweise benötigten Schaltrohrlänge wird vorgeschlagen, die Spannungszuführungen zur Vakuumschaltkammer jeweils von der Stirnseite ausgehend derart mit zylindrischen, leitfähigen Hülsen (2) zu umgeben, daß diese Hülsen (2) aufgrund ihrer sich durch die unterschiedlichen Hülsenlängen ergebenden unterschiedlichen Kapazitäten eine gezielte Feldsteuerung bewirken und somit die Schlagweite wirksam reduzieren.