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MR-System zum gleichzeitigen Scannen zweier Patienten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017179D
Original Publication Date: 2000-Jan-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Marion Hellinger Rainer Kuth [+details]

Abstract

Es ist abzusehen, daß im Zeitverlauf der Bedarf an MR-Untersuchungen insbesondere bei Verlaufskontrollen stark ansteigt, so daß Lösungen gesucht werden, die unter Beibehaltung heutiger MR-Scanner-Konzepte zu einer wesentlichen Erhöhung des Patientendurchsatzes führen. Da eine weitere Erhöhung der Gradientenfelder aufgrund der akuten Stimulationsgefahr für eine Verkürzung der Meßzeiten nicht in Frage kommt, müssen andere Lösungswege gesucht werden. Eine Lösung des Problems macht sich die Tatsache zunutze, daß moderne MR-Scanner ein sehr großes FoV ( F ield o f V iew) zur Verfügung stellen, das insbesondere dann notwendig ist, wenn größere Körperbereiche (z.B. die gesamte Wirbelsäule) dargestellt werden sollen. In ca. 75% der Untersuchungen werden allerdings nur relative kleine Körperbereiche aufgenommen. Kernidee ist es, diesen Umstand derart auszunutzen, daß zwei Patienten mit annähernd gleicher radiologischer Fragestellung gleichzeitig gescannt werden. Dabei wird ein erster Patient konventionell von vorn in den Magneten geschoben, während ein zweiter Patient symmetrisch zum Isozentrum von der Rückseite in den Magneten geschoben wird. Anschließend werden beide Patienten „off-center“ gleichzeitig gescannt.