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Beheizung und Gaszustandserfassung von Isoliergas (SF 6 )

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017241D
Original Publication Date: 2000-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-22

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Burkhard Giese Karl Kretzschmar [+details]

Abstract

Da sich das in Schaltkammern von Hochspannungs-Leistungsschaltern als Löschgas häufig eingesetzte SF 6 -Gas bei Temperaturen unter –30°C verflüssigt, muss bei einem Einsatz des Hochspannungs-Leistungsschalters in Gebieten mit einer möglicherweise unter –30°C liegenden Umgebungstemperatur der Beheizung und der Überwachung des Isoliergases besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Es wird daher vorgeschlagen, eine zentrale Beheizung des Hochspannungs- Leistungsschalters vorzunehmen. Eine erste mögliche Ausführungsvariante eines derartigen Heizsystems ist in Fig. 1 dargestellt. Der Hochspannungs-Leistungsschalter ist hierbei so gestaltet, dass durch den Steuerschrank des Schalters ein mit den einzelnen Schaltkammern verbundenes Rohrsystem verläuft, welches SF 6 führt. Wird nun der Steuerschrank beheizt, so wird automatisch auch indirekt das SF 6 -Gas beheizt. Eine derartige Lösung bietet gleich mehrere Vorteile. So werden erstens sämtliche relevanten Schalterkomponenten zentral von einem Ort im Schaltergehäuse aus beheizt. Zweitens ist durch die zentrale Beheizung des gesamten Schalters sichergestellt, dass das Volumen, in dem sich der zur Temperaturüberwachung eingesetzte Gasdichtesensor befindet, die gleiche Temperatur aufweist, wie der Schaltkammer-Gasraum, in dem sich das zu überwachende SF 6 -Löschgas befindet. So kann eine korrekte Überwachung und Regelung erfolgen. Drittens kann zudem die im Normalfall ohnehin vorhandene Nennstrom-Wärme zur Beheizung genutzt werden.