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Nachsynchronisation von virtuell konkatenierten VC-4-Kanälen im Falle einer SNCP-Umschaltung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017321D
Original Publication Date: 2000-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Simone Ebert Anton Bocksberger [+details]

Abstract

Werden contiguous konkatenierte Signale in virtual konkatenierte Signale umgewandelt, so entsteht bei 4 oder 16 virtual konkatenierten Signalen, die mittels SNCP geschützt sind, folgendes Problem: Jeder Kanal kann unabhängig entsprechend seines Fehlerbildes während der Übertragung vom Working-Pfad auf den Protection-Pfad schalten. Da diese Schalter aber nicht automatisch im Falle einer im folgenden ordnungsgemäßen Übertragung zurückschalten, führt also ein vereinzelter Fehler zum dauerhaft umgelegten Schalter. Weil daher die Schalterstellungen unterschiedlich sein können, kann es zu Laufzeitunterschieden zwischen Signalen, die über den normalen (Working-Pfad) übertragen werden, und solchen, die über den Ersatzweg (Protection-Pfad) laufen, kommen. Bei der Rückkonvertierung in ein contiguous konkateniertes Signal können die einzelnen Kanäle bei o.a. Laufzeitunterschieden nicht mehr synchronisiert werden. Es kommt somit zum Signalverlust, obwohl die einzelnen Kanäle nach der erfolgten Ersatzschaltung keinen Fehler mehr aufweisen.