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Clockauswahlschaltung für redundante Clocks ohne Abtastung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017331D
Original Publication Date: 2000-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Zoran Gardijan Simon Goedecke Gerhard Steib Jörg Dauerer Birgit Gruber [+details]

Abstract

Beim Einsatz von redundanten taktgesteuerten Systemen muss auch der Takt redundant verteilt werden. In Mobilfunkbasisstationen kommt hinzu, dass dieser Takt hochgenau weiterhin anderen Komponenten im System zur Verfügung gestellt werden muss. Das Umschalten zwischen den beiden Clocks hat in einer Art zu erfolgen, dass die Clock keine extrem kurzen Pulse ("Spikes") liefert, da auch digitale Schaltungen betrieben werden müssen, die solche Pulse nicht verkraften. Für die nachfolgenden analogen Schaltungen ist es außerdem von Vorteil, wenn die Takt-Halbperioden beim Umschalten nicht verkürzt werden. Außerdem ist davon auszugehen, dass die beiden Takte (der gerade verwendete und der redundante Takt) nicht phasengleich, sondern beliebig ankommen. Die vorgeschlagene Schaltung wird in einer verteilten Mobilfunk-Basisstationsarchitektur verwendet, die sich dadurch auszeichnet, dass sie aus einer zentralen Baugruppe besteht, die redundant (doppelt) ausgelegt wird, sowie aus abgesetzten Einheiten, die jeweils mit beiden zentralen Baugruppen verbunden sind. Die Schaltung kann in einem digitalen ASIC realisiert werden. Eine wesentliche Forderung ist, dass die Schaltung die Anzahl der zusätzlichen externen Bauteile minimieren soll. Da auf den abgesetzten Einheiten verschiedene Anforderungen an Frequenzen und deren Genauigkeiten gestellt werden, sind zusätzliche Frequenzquellen (etwa ein zusätzlicher Takt) unerwünscht, da diese an anderen Stellen einstreuen können.