Browse Prior Art Database

Möglichkeit zum Laden eines Telefonbuchs

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017425D
Original Publication Date: 2000-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-25

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Helmut Fünfgelder Rainer Eckert [+details]

Abstract

Mobile Kommunikationsgeräte, welche mit einem Mindestmass an Baugrösse auskommen, verzichten zum Teil auf eine Tatstatur im herkömmlichen Sinn. Die Wahl von Telefonnummern erfolgt bei diesen Geräten durch ein gespeichertes Telefonbuch oder durch Sprachsteuerung. Um ein Telefonbuch in solchen Kommunikationsgeräten anzulegen, bedarf es spezieller Techniken. Wahlweise kann eine Eingabe über Spracheingabe oder durch Übertragung der Daten mittels Schnittstelle erfolgen. Beide Varianten haben dabei zum Teil erhebliche Nachteile. Die Spracheingabe ist langwierig und relativ umständlich (für eine grosse Anzahl von Nummern). Eine Schnittstelle steht der konsequenten Miniaturisierung entgegen. Um den Bedienkomfort zu erhöhen, wird vorgeschlagen, das gesammte Telefonbuch an einem PC mit Internetzugang oder Mobilfunkschnittstelle zu erstellen. Das so erstellte Telefonbuch kann nun per SMS oder WAP an das mobile Kommunikationsgerät gesendet werden. Der Vorgang gliedert sich in folgende Schritte (in diesem Fall für SMS beschrieben – für WAP identisch): 1. Der PC sendet eine SMS ans Handy. 2. Diese SMS besitzt eine Kennung, die es dem Handy erlaubt, die SMS als Telefonbucheintrag zu verstehen. (alternativ kann das Handy abfragen, ob die SMS eine Telefonbucheintrag sein soll, bzw. ein spezieller Menüpunkt des Handys behandelt die SMS als Telefonbucheintrag). 3. Es erfolgt eine Abfrage, ob der Eintrag (Name, Nummer) mit einer Spracheingabe kombiniert werden soll. 4. Der Benutzer spricht den Namen ins Handy. Die Spracheingabe ist zur Sprachsteuerung des Telefonbuchs gedacht. 5. Es erfolgt eine Abfrage, ob der Eintrag gespeichert werden soll. 6. Die Daten werden gespeichert. Das Telefonbuch wird aktualisiert. 7. Es kann mit dem nächsten Namen fortgefahren werden. Ist das Telefonbuch zu gross für eine SMS, so kann es in mehreren SMS gesendet werden. Umgekehrt kann das Handy sein Telefonbuch an einen Empfänger senden, der die Aktualität prüft. Änderungen und Ergänzungen können anschliessend an das Handy gesendet werden. - 150 -