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Erhöhung der Verfügbarkeit einer Brennstoffzellenanlage durch den Einsatz eines Reservemoduls

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017538D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Josef Lersch Willi Bette Otmar Voitlein [+details]

Abstract

Eine Brennstoffzellenanlage, die als Stromversorger für einen großen Verbraucher bestimmt ist, beispielsweise für ein starkes Antriebsaggregat, besteht aus mehreren Brennstoffzellenmodulen. Jedes dieser Module umfaßt eine Vielzahl von Brennstoffzellen und entsprechende Versorgungseinrichtungen. Sind an die Brennstoffzellenanlage besondere Vorschriften bezüglich der Betriebssicherheit oder hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit gestellt, muß gewährleistet sein, daß die Brennstoffzellenanlage auch bei Ausfall eines ihrer Brennstoffzellenmodule den Betrieb aufrechterhält. Auch die Leistung der Brennstoffzellenanlage darf in einem solchen Fall nicht unter eine geforderte Leistung absinken. Damit die Brennstoffzellenanlage auch bei Ausfall eines von mehreren ihrer Brennstoffzellenmodule die geforderte Leistung erbringen kann, könnte die sie für eine Leistung ausgelegt sein, die über der geforderten Leistung liegt. Im regulären Betrieb wird die Brennstoffzellenanlage also nicht an ihrer Leistungsgrenze betrieben. Bei Ausfall eines Moduls kann somit der durch den Ausfall eines Moduls bedingte Leistungsverlust durch die anderen Module aufgefangen werden. Die Bereitstellung einer solchen Leistungsreserve geht jedoch zu Lasten der Wirtschaftlichkeit der Brennstoffzellenanlage.