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Umschaltung der Unterspanungsschwelle bei elektronischen Schützansteuerungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017549D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Hans Rehaag Wolfgang Röhl Andreas Panke Peter Schust Ibrahim Traoré Reinhard Zeuke [+details]

Abstract

Elektronische Schützansteuerungen liefern zum Einschalten des Schützes eine hohe Anzugsleistung, die Werte bis in den Kilowattbereich erreichen kann. Hierdurch kann das speisende Netz so weit zusammenbrechen, daß die Ansteuerelektronik aufgrund der Unterspannungserkennung den Einschaltversuch abbricht. Jetzt springt die Netzspannung wieder auf den ursprünglichen Wert und ein erneuter Einschaltversuch erfolgt. Es kann daher zu einem periodischen Flattern bzw. Pumpen kommen wodurch Schütz und Elektronik beschädigt werden können. Bisher wurden die Kunden darauf hingewiesen ihre Versorgungsnetze niederimpedant auszuführen. Dies ist jedoch bei 24V-Netzen bei Strömen bis nahe 50 A kaum noch sinnvoll zu verwirklichen, da dann Impedanzwerte des Netzes unter 100 mOhm nötig werden können.