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HBU Einspeisung für Mehrsystemfahrzeuge

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017662D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Olaf Budig [+details]

Abstract

Die Einspeisung von Hilfsbetriebeumrichtern (HBU) von Mehrsystemfahrzeugen, welche sowohl in AC- als auch in DC-Netzen betrieben werden, erfolgt durch die Verwendung eines Hilfsbetriebeumrichters, welcher direkt an den Gleichspannungszwischenkreis des Traktionsumrichters angeschlossen wird. Um dies auch bei Fahrzeugen, welche in einem 3kV Netz eingesetzt werden sollen, durchführen zu können, muss der HBU als Dreipunktschaltung ausgeführt sein oder hochsperrende Halbleiter, beispielsweise abschaltbare Thyristoren, auch als Gate-Turn-Off-Thyristoren (GTO) bezeichnet, mit hoher Sperrfähgkeit (> 6,5kV Sperrspannung) verwenden. Eine weitere Möglichkeit der Einspeisung, welche auf (teure) hochsperrende Halbleiter verzichten kann, besteht darin, den aus AC-Fahrzeugen bekannten Weg der Versorgung des HBU mittels einer im Traktionstransformator enthaltenen Zusatzwicklung zu beschreiten, wodurch der HBU in AC-Netzen direkt über die Zusatzwicklung gespeist wird. Bei Verwendung des Fahrzeuges in DC-Netzen muss, bei der Verwendung der Sekundärwicklungen des Traktionstransformators als Bestandteil des Eingangsfilters (T-Filter), durch einen zusätzlich vorzusehenden Hilfstransformator eine Eingangsspannung für den HBU zur Ver-fügung gestellt werden. Diese Art der Einspeisung gestattet es für den Eingangskreis des HBU Halbleiter mit einer relativ geringen Sperrfähigkeit zu verwenden. Dafür wird allerdings ein zusätzlicher Transformator benötigt, der das Gewicht des Traktionsystems erhöht.