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Verschweißen mehrerer Kunststoffteile mittels Mikrowellen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017664D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Werner Schnabel [+details]

Abstract

Der Ansaugtrakt einer Brennkraftmaschine wird häufig als Kunststoffteil hergestellt. Ansaug-rohre aus bis zu fünf Kunststoffschalen, die miteinander durch Reibschweißen verbunden werden, sind heute in Serie Die Geometrie des Ansaugtraktes ist aber häufig so komplex, dass die von den einzelnen Halbschalen miteinander in Berührung kommenden Auflageflächen nicht in einer Ebene liegen. Im Bereich der Auflageflächen muss eine dauerhafte Verbindung zwischen den Halbschalen geschaffen werden. Konventionelles Schweißen ist in diesem Fall nicht möglich, da die entsprechenden Schweißnähte nicht in einer Ebene liegen. Das sogenannte Hotwire Welding durch einen eingelegten Draht, der induktiv erhitzt wird, ist nicht möglich, da die Induktionsspule nicht nahe genug an die Halbschalen herankommt. Auch ein Heißluftschweißen kommt aus Materialgründen oft nicht in Frage. Im Bereich der Kontaktflächen zwischen den Halbschalen wird ein Material eingebracht, dass sich unter dem Einfluss von Mikrowellen erhitzt. Das Material kann ein Draht sein, der zumindest teilweise aus Metall besteht. Das Material kann jedoch auch ein entsprechender Kleberfilm sein oder ein sonstiges Formteil sein, dass sich durch die Einwirkung von Mikrowellen erhitzt.