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Meßkolben für Kraftstoffeinspritzmengen-Meßgeräte

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017666D
Original Publication Date: 2001-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Dietmar Schorr [+details]

Abstract

Ein Problem beim Betrieb von Kraftstoffeinspritz-Meßgeräten ist die Deaxierung des Meßkolbens und das dadurch bedingte Auftreten von Kolbenleckage. Das Problem ist in folgenden beiden Bildern skizziert: Der Injektor (1) in Bild 1 spritzt eine Fluidmenge in die Meßkammer (2) ein. Dadurch wird, bei konstantem Druck in der Meßkammer (2) aufgrund des Stickstoffgegendrucks (5), eine Verschiebung des Meßkolbens (3) verursacht. Die Differenz der Kolbenposition zur Ausgangsposition stellt ein Maß für die eingespritzte Menge dar. Die Messung des Kolbenweges erfolgt mit dem Wegmeßsystem (4). Durch den Einspritzvorgang wird eine Kolbenbewegung ausgelöst, die zu einer Deaxierung des Kolbens führen kann. Infolge der exzentrischen Lage des Meßkolbens in der Bohrung wird eine deutlich erhöhte Kolbenleckage verursacht, die zu einem Übertritt von Stickstoff (5) in die Meßkammer (2) und in umgekehrter Richtung zu einem Übertritt von Kraftstoff aus der Meßkammer (2) in den Stickstoff (5) führt. Die Deaxierung des Kolbens führt zu einer Beaufschlagung der Mantelfläche mit dem vollen Druck in der Meßkammer bzw. des Stickstoffs auf der Gegenseite. Bei einer Ausführung als Hohlkolben steht innen und außen der gleiche Druck an. Dies verursacht aufgrund der wirksamen Flächendifferenz eine resultierende Kraft Fresultierend am Kolben, welche zu dessen Beschädigung führen kann (Bild 2). Bisher wurde dieses Problem gelöst, indem die Kolbenabdichtung über das Kolbenspiel und die Überdeckungslänge eingestellt wurde.