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Breitband-NMR-Messmethode

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017707D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

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Authors:
Dr. Oliver Held [+details]

Abstract

Eine Magnetresonanz-Messung in stark inhomogenen Magnetfeldern erfordert sehr breitbandige HF-Anregungspulse und ebenso breitbandige Empfänger. Der zunächst enorme HF- Spitzenleistungsbedarf im Hochfrequenzsender kann durch Codierung schmalbandiger HF-Pulse, z.B. durch Phasenmodulation bzw. Frequenzmodulation reduziert werden. Beispielsweise wird ein schmalbandiger HF-Sendepuls zum Anregen in seiner Mittenfrequenz von w min bis w max moduliert, wie Kurve 1 in Fig. 1 zeigt. Bei unverändertem Signalempfang existiert damit aber keine definierte Echozeit T E und damit keine eindeutige Ortscodierung mehr, so dass codierte Pulse in den erwähnten Sequenzen nicht verwendet werden. Um dies zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, den Empfangskanal so auszubilden, dass unabhängig von der Offresonanzfrequenz im ganzen Objekt eine definierte, konstante effektive Echozeit erreicht wird. Der Empfänger muss dazu die Modulation des Anregungspulses rückgängig machen. Dies kann z.B. bei Anregung mit frequenzmodulierten (Chirp-, Frequenzsweep-) HF-Impulsen dadurch geschehen, dass die Mittenfrequenz des Empfangskanals um die Echozeit T E versetzt gleichsinnig frequenzmoduliert wird, wie in Fig. 1/Kurve 2 veranschaulicht ist. Diese Modulation kann im Analogteil oder erst nach der Signaldigitalisierung durchgeführt werden. Ersteres ermöglicht eine kleine Signalbandbreite in der Digitalisierungsstufe, zweiteres bietet die Vorteile, komplexe Codierungen flexibel einsetzen und außerdem das in Patent 4423806 beschriebene Breitbandreduktionsverfahren (Nutzung eines längeren Auslesezeitintervalls für jede Isochromate) aufwandsarm realisieren zu können.