Browse Prior Art Database

Trackball für funktionelle Magnetresonanztomographie

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017708D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Stefan Thesen [+details]

Abstract

Mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) ist es möglich, Bereiche eines Gehirns zu detektieren, die bei der Bewältigung einer bestimmten Aufgabe verstärkt aktiv sind. Für das Detektieren ist es notwendig, die Aufmerksamkeit eines Patienten zu bestimmten Zeitpunkten gezielt zu erzeugen und zu anderen Zeitpunkten zu verhindern. Für komplexere Experimente ist es erforderlich, dem Patienten die Möglichkeit eines Feedbacks zu geben (z.B. Sortieren von Gegenständen auf einem Bildschirm, Auswählen eines bestimmten Wortes aus einer Menge, etc.). Für diese Art von fMRT-Experimenten sind Tastenfelder bekannt, wobei beispielsweise unter jedem Finger eine Taste positioniert wird. Allerdings sind die Möglichkeiten des Feedbacks hierbei auf einfache Auswahlmöglichkeiten eingeschränkt. Vorgeschlagen wurde auch der Einsatz von geeigneten Rechnermäusen im Magnetresonanzgerät. Unvorteilhaft hierbei ist die Tatsache, dass die Rechnermaus mit einem gewissen Druck auf einer geeigneten Unterlage (Mousepad) bewegt werden muss. Im Magnetresonanzgerät fehlt dem Patienten jedoch die visuelle Kontrolle über die Position von Rechnermaus und Mousepad, so dass eine Benutzung schwer fällt. Weiterhin muss ein Mousepad geeignet im Untersuchungsraum des Magnetresonanzgeräts montiert und positioniert werden. Fällt dem Patienten die Rechnermaus aus der Hand, so ist ein eigenständiges Wiederfinden im Untersuchungsraum des Magnetresonanzgeräts schwierig.