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Streufeldarme Verschaltung von Brennstoffzellenmodulen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017725D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Willi Bette Josef Lersch [+details]

Abstract

Brennstoffzellen werden als Gleichstromquelle in Unterseebooten eingesetzt. Dabei ist es wichtig, dass die Gleichstromkreise streufeldarm verschaltet werden, d.h. dass in der Umgebung des Gleichstromerzeugers und in der Umgebung der stromumflossenen Leiter so gut wie keine magnetische Streuflussdichte mehr auftritt. Derartige streufeldarme Verschaltungen basieren auf der Kompensation von jeweils entgegengesetzt gleich großen Magnetfeldern. Wenn man bei einem geschlossenen Stromkreis dafür sorgt, daß immer zwei Schleifen gleicher Geometrie mit entgegengesetzter Stromrichtung auftreten, heben sich die magnetischen Felder dieser beiden Schleifen teilweise auf. Eine weitgehende Aufhebung der Magnetfelder gelingt bei der Dreileiterschaltung aus ebenen Stromleitern, bei der der zur Last fließende Strom im mittleren Leiter und der zurückfließende Strom je zur Hälfte in den beiden benachbarten äußeren Leitern fließt (oder umgekehrt). Auch eine rotationssymmetrische Anordnung, nämlich das Koaxialkabel, hat nach außen ein sehr geringes magnetisches Feld. Eine weitere bekannte Anordnung ist ein Vierleiterkabel in Quadropolschaltung, das insbesondere zum streufeldarmen Anschluss von stromkompensierten Verbrauchern mit drei Anschlüssen geeignet ist. Durch zwei Leiter fließt der Strom jeweils zur Hälfte zum mittleren Pol des Verbrauchers. Der Rückstrom aus den beiden Stromrückführungen wird über die beiden restlichen Leiter zurückgeführt, die den Hinleitern jeweils benachbart sind.