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Methode zur Steuerung des Temperatur-Querprofils einer Warmband-straße

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017730D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Klaus Winzierl Andreas Kemna Otto Gramckow Siegbert Steidl [+details]

Abstract

Die Kühlstrecke einer Warmbandstraße dient zum Einstellen der Gefügeeigenschaften der gewalzten Stahlbänder. Die Gefügeeigenschaften der hergestellten Bänder werden dabei nach derzeitigem Stand der Technik überwiegend aus der Haspeltemperatur abgeleitet, die durch die Kühlstreckenautomatisierung auf einem vorgegebenen Sollwert konstant gehalten wird. Dabei besitzen die Bänder bereits beim Einlauf in die Kühlstrecke eine i. a. nicht konstante und unerwünschte Temperaturverteilung quer zum Band, die beim Durchlauf durch die Kühlstrecke z.B. durch in der Mitte mitlaufendes Wasser häufig noch verstärkt wird. Die gemessenen Temperaturen, die für die Garantieauswertungen maßgeblich sind, beziehen sich dabei auf den Peakwert (Scannermessung) oder auf eine bestimmte Spur (Pyrometer). Das Temperaturprofil quer zum Band hat dabei unmittelbar Auswirkung auf die Härteverteilung und das Gefüge, und ein Temperaturprofil mit starken Schwankungen quer zum Band ist eine häufige Ursache von Schwierigkeiten mit der Planheit im nachgelagerten Kaltwalzprozeß. Stand der Technik ist es, in der Kühlstrecke durch Seitenabspritzungen und den speziellen Aufbau der Ventile für eine gleichmäßige Wasserverteilung und Kühlwirkung zu sorgen. In jüngster Zeit ist bekannt geworden, dass beim Maschinenbauer auch Ventile eingebaut werden, die eine getrennte Steuerung der Wassermengen quer zum Band erlauben.