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Verlässliche Messungen von genutzem Funkspektrum mit adaptiver Bandbreite

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017733D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Matthias Lott Dr. Egon Schulz [+details]

Abstract

Es gibt eine Vielzahl verschiedenartigster funkbasierter Kommunikationssysteme bei denen stationäre und mobile Teilnehmer- bzw. Funkstationen miteinander oder mit ortsfesten Zugangspunkten, insbesondere Netzstationen, kommunizieren. Hochentwickelte Kommunikationssysteme, wie Mobilfunksysteme GSM (Global System for Mobile Communications) oder UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) und drahtlose Datennetze (Wireless Local Area Network, WLAN) wie HIPERLAN (HIgh PErformance Radio Local Area Network) Typ 2 ermöglichen einer Vielzahl von mobilen Stationen parallel zueinander eine Funkverbindung über eine Netzstation des entsprechenden Kommunikationsnetzes aufzubauen und für einen Datenaustausch mit entfernten Einrichtungen zu benutzen. Um eine störende Überlagerung der Signale der vielen Funkverbindungen zu verhindern, findet die jeweilige Kommunikation zwischen den einzelnen mobilen Stationen und der Netzstation z.B. über eindeutig zugeordnete Frequenzen (FDMA), innerhalb fest zugeordneter Zeitschlitze (TDMA) und/oder mit Hilfe codierter Signale (CDMA) statt. Insbesondere für das Datennetz HIPERLAN/2 ist die Verwendung einer dynamischen Frequenzwahl (DFS: Dynamic Frequency Selection) bekannt, um für die Gesamtheit der mit der Netzstation kommunizierenden mobilen Stationen die Wahrscheinlichkeit einer guten Verbindungsqualität zu erhöhen. Dazu wird die Frequenz zur Kommunikation zwischen einer mobilen Station und einer Netzstation mit den geringsten Störleistungen, d.h. mit dem größten Signalleistungs-zu-Interferenz-Verhältnis verwendet.