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Überprüfung sporadisch benutzter Lichtleitungsfasern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017796D
Original Publication Date: 2001-Jul-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Dr. Thomas Berthold [+details]

Abstract

Die Überprüfung von Lichtleitern zur Signalübertragung auf Beschädigungen oder gar Abriß ist kein Problem, wenn die Leitungen häufig benutzt werden. Beim Ausbleiben fälliger Signale liegt der Verdacht auf einen Defekt nahe, es können entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Anders liegt der Fall bei Lichtleitungen, die nur sporadisch benutzt werden und bei denen gar die Signale nur in eine Richtung laufen, wie z.B. bei Alarmleitungen oder bei optischen Zündleitungen für Airbags und andere Sprengungen. Bei solchen Leitungen ist das Ausbleiben von Signalen normal, aber ein Defekt ist fatal, und sei er noch so unwahrscheinlich. Daher müssen derartige Leitungen routinemäßig getestet werden. Diese Tests sind schwierig bei Leitungen, welche nur an einem Ende überprüfbare Signale erzeugen können (z.B. Zündleitungen). Die Überprüfung würde hier zusätzliche Leitungen erfordern, was nicht immer möglich ist und jedenfalls zusätzlichen Aufwand bedeutet. Zur Überprüfung derartiger Lichtleiter wurde ein System vorgeschlagen, bei welchem ein Lumineszenzstoff am "passiven" Ende des Leiters (z.B. der Sprengladung) vom "aktiven" Ende aus - z.B. mit einem Lasersignal - zur Lumineszenz angeregt wird. Das Ankommen des Lumineszenzsignals bei einem Lichtdetektor am aktiven Ende zeigt dabei die Funktionstüchtigkeit des Leiters an. Das Problem bei diesem Testsystem ist der Leuchtstoff, welcher bei vertretbarem Aufwand an Laserlicht ein messbares Signal liefern soll, das sich in Wellenlänge oder Laufzeit brauchbar von dem Anregungspuls unterscheidet. Ideale Leuchtstoffe für diesen Zweck sind zur Zeit nicht bekannt.