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Vorrichtung zur effizienten Nutzung von Raman-Verstärkern in WDM-Systemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017842D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

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Authors:
Dr. Richard Neuhauser [+details]

Abstract

Die Übertragungskapazität optischer Übertragungs- systeme lässt sich für eine vorgegebene Glasfaser- strecke durch das Multiplexen von Kanälen bzw. Wellenlängen (WDM, Wavelength Division Mul- tiplexing) steigern. Die Verwendung steigender Ka- nalzahlen führt bei gleicher Summenausgangsleistung der optischen Verstärker zu einer Verringerung der Eingangsleistung in die Faser pro Übertragungskanal und damit zu einer Verschlechterung des für die er- reichbare Bitfehlerrate entscheidenden optischen Signal-Rauschabstandes (OSNR) am Empfänger. Ein ähnliches Problem ergibt sich bei Erhöhung der Da- tenrate. Um nach Erhöhung der Datenrate eine identi- sche Systemperformance zu erreichen, muß am Emp- fänger ein höheres OSNR realisiert werden als bei niedriger Datenrate. Das Erreichen eines ausreichen- den OSNR am Empfänger ist daher ein kritischer Punkt bei der Auslegung kommender Systemgenera- tionen. Eine wirkungsvolle Methode zur Verbesserung des OSNR besteht in der Verwendung von verteilten Raman-Verstärkern zusätzlich zu Er 3+ -dotierten Fa- serverstärkern. Hierbei werden eine oder mehrere cw- Pumpwellenlängen genutzt, um über den Raman- Effekt die Signalwellenlängen direkt in der Übertra- gungsfaser zu verstärken. Die Pumpstrahlung kann dabei in Richtung der Signalwellenlängen (kodirekti- onales Pumpen) oder entgegen der Richtung der Signalwellenlängen (kontradirektionales Pumpen) in die Übertragungsfaser eingekoppelt werden.