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Verfahren zur Identifizierung von Spinnkannen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017858D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Werner Schmolke [+details]

Abstract

In jeder Spinnerei gibt es Behälter, die das Vorge- spinst (Vorlageband) aufnehmen. Typischerweise stehen bis zu 312 Rundkannen an einer Spinnmaschi- ne. Von den Maschinenbedienern werden leere gegen volle Kannen ausgewechselt. Die Vorlagebänder unterscheiden sich hinsichtlich ihres Gewichtes oder ihrer Partie. Da diese Unterschiede jedoch für den Bediener optisch nicht erkennbar sind, kommt es häufig zu Verwechslungen, die hohe Reklamations- kosten nach sich ziehen können. Bisher wurden an der befüllenden Maschine verschiedenfarbige Gum- mibänder von Hand um die Kanne gelegt. Dies bietet zwar die Möglichkeit, verschiedene Partien auseinan- der zu halten, jedoch können die Gummibänder rei- ßen oder locker werden und herunterfallen, so dass eine Zuordnung überhaupt nicht mehr möglich ist. Um diese Probleme zu umgehen wird vorgeschlagen, an der befüllenden Maschine ein Schreib-Lesegerät zu montieren und an jeder Spinnkanne einen oder mehrere Transponder zu befestigen. Während des Befüllvorgangs werden die notwendigen Daten auf den Transpondern gespeichert. Mit einem mobilen Handlesegerät kann der Bediener die Daten auslesen und die jeweilige Kanne der entsprechenden Maschi- ne zuordnen. Dieses Verfahren kann auch automati- siert werden, so dass eine Verwechslung durch den Bediener ausgeschlossen wird.