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Verfahren zum Vermeiden explosiver Gasgemische während des Betriebs und bei der Durchführung eines Lecktests von mehreren Brennstoffzellenmodulen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017859D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Willi Bette Joseph Lersch Ottmar Voitlein [+details]

Abstract

Brennstoffzellen werden mit einem sauerstoffhaltigen Oxidationsgas und mit einem wasserstoffhaltigen Brenngas betrieben. Kommen Brenngas und Oxidati- onsgas ungewollt in Verbindung, so kann sich ein explosives Gasgemisch bilden, insbesondere wenn als Brenngas reiner Wasserstoff (H 2 ) und als Oxidations- gas reiner Sauerstoff (O 2 ) verwendet wird. Es ist daher üblich, eine Brennstoffzelle bzw. ein Brenn- stoffzellen-Modul, in das die Brennstoffzelle einge- bunden ist, im Laufe ihres Betriebslebens in regelmä- ßigen Abständen einem Lecktest zu unterziehen. Ein grober Lecktest zur Überwachung von Brenn- stoffzellen auf Undichtigkeiten ist der sogenannte Druckhaltetest. Hierbei wird die Oxidationsgasseite und/oder die Brenngasseite der Brennstoffzelle mit einem Gas beaufschlagt, beispielsweise Stickstoff (N 2 ) und durch Messung des Drucks innerhalb der Gasräume gegen die Zeit wird ein relativ großes Leck durch einen Druckabfall in einem oder beiden der Gasräume festgestellt. Zur Detektion von kleinen Lecks, die jedoch immer noch ausreichen, um explo- sionsfähige Gasgemische innerhalb eines Brennstoff- zellen-Moduls zu erzeugen, reicht ein solcher grober Lecktest allerdings nicht aus.