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GSM-Alarmsensor

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017890D
Original Publication Date: 2001-Oct-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Dr. Bernd Burchardt [+details]

Abstract

Oftmals ist es die Aufgabe von Personal in der In- dustrie, durch Anlagen zu gehen und dort Kontrollen in Bereichen mit hohem Risikopotential durchzufüh- ren. Häufig wird ein Unfall zu spät bemerkt, beson- ders wenn die betroffenen Personen so schwer ver- letzt oder bewusstlos sind, dass sie selbst keinen Alarm auslösen können. Um dieses Problem zu lösen wird vorgeschlagen, ein GSM-Modul in den Frequenzbereichen 900/1800/1900 MHz in Verbindung mit einem Sen- sor einzusetzen. Der Sensor reagiert auf Bewegun- gen, Lageänderungen, Luftdruckänderungen und Erschütterungen, Schall und Temperatur oder auch nur auf eines oder eine beliebige Kombination der aufgeführten Ereignisse. Sofern ein wiederkehrendes Ereignis eindeutig erkannt wird, z. B. die Bewegung eines Bewegungssensors, wird ein Rücksetzimpuls oder eine beliebige andere Aktion ausgelöst, um einen Alarm zu verhindern. Solch eine Funktion wird auch als “watch-dog" bezeichnet. Bleibt dieses Rück- setzereignis aus, wird über ein GSM-Modul eine Alarmmeldung abgesetzt, etwa über eine Sprach- oder Datenverbindung oder das Absenden einer SMS. Diese Alarmmeldung wird über das GSM-Netz oder ein ähnliches Funknetz übertragen und kann zusätz- lich genutzt werden, dem Absender eine Bestätigung des Empfangs der Alarmmeldung zu signalisieren, was jedoch nicht zwingend notwendig ist. Denkbar ist auch die Nutzung des Rückkanals um ein akustisches und/oder optisches Signal beim Alarmgeber auszulö- sen. Diese Funktion könnte z.B. über die “Klingel- funktion" des GSM-Moduls realisiert werden. Die Stromversorgung des Sensors und des GSM-Moduls erfolgt über eine Batterie oder einen kleinen Akku, der über einen geeigneten Generator auch während des Einsatzes geladen werden könnte.