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Abgleichstruktur für Frequenzabgleich eines VCO

IP.com Disclosure Number: IPCOM000017988D
Original Publication Date: 2001-Dec-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

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Authors:
Kai Jung [+details]

Abstract

Aufgrund von Fertigungstoleranzen liegt die Schwingfrequenz eines unabgeglichenen VCO nie exakt auf dem gewünschten Wert bzw. im vorgege- benen Frequenzbereich. Um die Frequenz auf den Sollwert einzustellen, ist ein Abgleich des Resonanz- kreises des VCO nach der Bestückung notwendig. Dabei ist eine automatisierte Abgleichmethode wün- schenswert. Die strengen Spezifikationen für VCOs, speziell das Phasenrauschen betreffend, lassen keinen großen Spielraum für Abgleichmöglichkeiten, da die Güte des Resonanzkreises so wenig wie möglich beein- trächtigt werden darf. Die gängige Praktik ist, die Induktivität der im Resonanzkreis befindlichen Spule (aufgrund ihrer hohen Güten kommen hier aus- schließlich Luftspulen oder Mikrostreifenleiter zum Einsatz) zu ändern, wobei zwei Methoden ferti- gungstechnisch angewandt werden. Zum Einen das Verbiegen einer Luftspule, was allerdings nicht ma- schinell erledigt werden kann, und andererseits die “L”-Trimmung einer Mikrosteifenleiter-Spule. Als “L”-Trimmung wird ein ,,L”-förmiger Einschnitt (meist gefräst) direkt in die Mikrostreifenleitung bezeichnet, wodurch die Leitungsbreite an dieser Stelle verringert und damit die Induktivität erhöht wird. Diese Abgleichmöglichkeit bietet beste Voraus- setzungen für einen automatischen Abgleich, jedoch wird hierbei massiv in die Geometrie des Streifenlei- tungsresonators eingegriffen, was eine verhältnismä- ßig starke Verschlechterung der Güte und somit eine Erhöhung des Phasenrauschens zur Folge hat.