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Verfahren zur Erkennung von unzulässigen Abweichungen der Netzspannungen von ihrem Betriebsbereich

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018235D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Dr. Michael Weinhold Rainer Zurowski Dr. Martin Sonnenschein Ulrich Halfmann [+details]

Abstract

In der modernen Industrie sind viele Lasten sehr empfindlich gegenüber Abweichungen der Netz- spannungen von der idealen Sinusform. So können Antriebsumrichter bereits nach weniger als 20 Milli- sekunden eine Schutzabschaltung vornehmen, falls die Netzspannung unter 90% ihres Nennwertes fällt. Die Sensitivität der Verbraucher schwankt sehr stark je nach Gerätetyp und Hersteller. Für Computer- Anwendungen gibt die sogenannte Computing Busi- ness Equipment Manufactures Association (CBE- MA) - Kurve [1] eine ungefähre Auskunft. Sie gilt auch als grobe Richtlinie, wenn es um die Beurtei- lung der Sensitivität anderer Geräte geht. Solche Abweichungen der Netzspannung sind z.B. die Folge von Netzfehlern (z.B. Blitzeinschlag in einer Freileitung) im überlagerten Übertragungsnetz. Auch kann es im Verteilungsnetz durch das Zu- schalten von großen Lasten (z.B. Motoranlauf) zu einer temporären Absenkung der Netzspannung (,,Voltage Sags“) kommen.