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Auflösen eines UP Version Mismatch

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018276D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Norbert Seitter Dr. Bart Baekelandt Frank Bachmann Thomas Belling Eva-Maria Lanig Alexander Vesely [+details]

Abstract

Bei UMTS werden die Adaptive Multi Rate (AMR) codierten Sprach-Frames mittels des Framing- Protokolls User Plane (UP) verschickt. In Release 99 der UMTS Standardisierung 3GPP ist UP Version 1, in Release 4 die UP Version 2 definiert. Die beiden Versionen unterscheiden sich unter anderem in der Behandlung des Rate Control Commands. Das Rate Control Command dient dazu, daß eine UP Entity der anderen mitteilt, welche Bitraten in umgekehrter Richtung zum gesandten Rate Control Command erlaubt sein sollen. Mit der UP Initialisierung wird ein Mapping zwi- schen den für diesen Call gültigen AMR-Modes und RFCIs vereinbart. In jedem UP-Frame mit einem Sprachsample wird durch den Radio Access Bearer (RAD) sub-Flow Combination Indicator (RFCI) der AMR-Mode angegeben in dem dieser 20msec Sprachframe codiert ist. In Release 99 können nach der UP-Initialisierung aus einem RFCI-Set beliebige RFCI‘s, also Bitraten oberhalb der garantierten Bit- rate, für die weitere Dauer der Verbindung kontrol- liert werden. In Release 4 dagegen kann nur die ma- ximal zulässige Bitrate angegeben werden. Es ist auch möglich neben der maximalen Bitrate zusätzlich die weiteren noch zugelassenen Bitraten unterhalb der maximalen Bitrate aufzuführen. Gleichzeitig gilt ebenfalls in Release 4, daß nur Bitraten oberhalb der garantierten Bitrate kontrollierbar sind. Das bedeutet, daß in Release 4 neben der maximal erlaubten Bitrate auch die niedrigeren Bitraten für die weitere Dauer der Verbindung zugelassen sind. Ein Rate Control Command der Release 99 kann also nicht immer auf ein Rate Control Command der Release 4 umgesetzt werden. Daher ist ein zusätzliches Transcodieren notwendig, um eine Zusammenarbeit zwischen den UP Versionen 1 und 2 zu ermöglichen.