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Downlink channel assignment based on transmit power grouping in communication networks with limited transmit power dynamic range

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018329D
Original Publication Date: 2002-Apr-01
Included in the Prior Art Database: 2003-Jul-23

Publishing Venue

Siemens

Related People

Authors:
Dr. Bernhard Wegmann Dr. Egon Schulz Ingo Forkel Ralf Pabst [+details]

Abstract

In CDMA (Code Division Multiple Access) Kommu- nikationssystemen besteht durch den Einsatz der sog. Mehrteilnehmerdetektion (Joint Detection) die Mög- lichkeit, Interferenz und damit Störleistung effektiv zu vermindern. Hierbei wird nicht nur das Signal eines einzelnen Teilnehmers zur Rekonstruktion des gesendeten Nutzsignals herangezogen. Vielmehr werden bei der digitalen Signalverarbeitung im Emp- fänger zusätzlich auch die Signale der anderen Teil- nehmer in einer Zelle (und Zeitschlitz bei TD (Time Division)/CDMA Systemen) ausgewertet. Der er- mittelte Summen-Signalanteil für alle weiteren Teil- nehmer wird nun iterativ dem Empfangszweig des einzelnen Teilnehmers zugeführt und hierin vom Gesamtsignal abgezogen. Optimale Algorithmen können hierdurch die gesamte Störleistung, die von anderen Teilnehmern einer Zelle herrührt – die soge- nannte Vielfachzugriffsinterferenz ( Multiple Access Intereference (MAI)) – eliminieren. Hierbei besteht allerdings die Notwendigkeit, dass die empfangenen Signale aller Teilnehmer innerhalb eines bestimmten Leistungsintervalls liegen. Eine ausreichende Diffe- renzierung aller Signale ist bei dem momentanen technischen Stand bis etwa 30 dB Unterschied mög- lich. Das entspricht einem Verhältnis der stärksten zur schwächsten Empfangsleistung von 1000:1. Her- kömmliche auf Einzelteilnehmerdetektion basierende CDMA-Empfänger sind deutlich empfindlicher und erfordern einen weitaus geringeren dynamischen Regelbereich. Bei Funkübertragung auf der Aufwärtsstrecke (Uplink) und der Verwendung von Verfahren zur Sendeleistungsregelung (Power Control) besteht keine Schwierigkeit, alle Signalleistungen innerhalb eines solchen Intervalls zu empfangenen, da die Empfangsleistungen aller Teilnehmersignale unab- hängig voneinander den Near-far Effekt ausglei- chend geregelt werden.