Browse Prior Art Database

Verfahren zur Laserregelung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000018861D
Original Publication Date: 2003-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Sep-25

Publishing Venue

Siemens

Related People

Other Related People:

Abstract

Bei der optischen Datenuebertragung werden haeufig direkt modulierte Laser oder CW (Continuous Wave) Laser mit nachgeschaltetem Modulator verwendet. Deren Verhalten laesst sich durch eine Kennlinie beschreiben, welche die optische Ausgangsleistung ueber der Steuerspannung oder dem Steuerstrom darstellt. Fuer die digitale Datenuebertragung muessen zwei Pegel moeglichst genau eingehalten werden, um die Werte 0 und 1 darzustellen. Abbildung 1 zeigt als Beispiel die Kennlinie eines direkt modulierten Lasers. Bei diesen wird der Arbeitspunkt durch den Modulations- und den Biasstrom IMod und IBias festgelegt. Als Biasstrom wird der Strom bezeichnet, der den tiefsten Arbeitspunkt mit der geringsten optischen Ausgangsleistung Pzero bestimmt. Der Modulationsstrom ist der zusaetzlich benoetigte Strom, um die gewuenschte maximale Ausgangsleistung Pone zu erreichen. Beide Stroeme sind von Temperatur und Alter des Lasers abhaengig. Zusaetzlich erkennt man an der Abbildung, dass der Laser erst ab einem bestimmten Grenzstrom (Thresholdstrom) Ith anfaengt zu arbeiten. Bei steigendem Strom steigt die optische Ausgangsleistung dann annaehernd linear an. Die Steilheit wird dabei als Slope Efficiency (SE) bezeichnet. Auch Ith und SE sind von haengen von Temperatur und Alter des Lasers ab.