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Vorrichtung zur Abbrandkompensation von Schweisselektroden bei exzenterbetriebenen Schweisszangen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019270D
Original Publication Date: 2003-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Aufgrund des Exzenterprinzips (Abb. 1) bei exzenterbetriebenen Schweisszangen reagiert das krafterzeugende System recht empfindlich auf Aenderungen in der Kinematik, d.h. auf Aenderungen der vorhandenen Hebellaengen. Diese Hebellaengen aendern sich mit dem Abbrand der Elektroden, was die erzeugbare Kraft stark verringert. Bisher wird dieses Problem mit hydraulisch betaetigten Zangen geloest. Die hier vorgeschlagene Methode ermoeglicht eine Kompensation der Aenderungen der Hebellaengen durch Nachstellen der Elektroden im Betrieb (Referenzfahrt). In Abbildung 2 ist eine moegliche Anordnung dargestellt. Eine der beiden Elektroden (1) ist beispielsweise ueber ein grosszuegig dimensioniertes Gewinde am Zangenschenkel (Abb. 1) befestigt. Das Gewinde ermoeglicht die Nachstellung der Elektrode. Ein Motor uebertraegt die Bewegung bzw. die Kraft ueber eine Kupplung, bestehend aus zwei Reibscheiben (2 und 3), auf das Gewinde und ermoeglicht so das Nachstellen. Das Drehmoment, bei dem die beiden Scheiben durchrutschen, wird durch das Material und die Anpresskraft der Reibscheiben bestimmt. Die Anpresskraft definiert eine Feder (4). Somit kann der durch Abbrand entstehende Spalt geschlossen werden. Die Haeufigkeit des Nachstellens ist dabei abhaengig von den Prozessparametern.