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APN-basierte Verteilung von PDP-Kontexten im GGSN

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019635D
Original Publication Date: 2003-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zur Nutzung des mobilen Datendienstes GPRS (General Packet Radio Service) kann der Mobilteilnehmer von seinem Endgeraet einen sog. Packet-Data-Protocol-Kontext (PDP-Kontext) aktivieren, der ihm einen GTP-Tunnel (gemaess GPRS Tunneling Protocol) durch das Core-Netz des Mobilfunkbetreibers zu einem Internet-Service-Provider (ISP) seiner Wahl zur Verfuegung stellt. Waehrend der radioseitige Tunnelendpunkt im SGSN (Serving GPRS Support Node) bzw. RNC (Radio Network Controller) im Wesentlichen durch den Aufenthaltsort des Mobilfunkteilnehmers festgelegt ist, ist bei der Auswahl des Tunnelendpunktes am GPRS Gateway Support Node (GGSN) der vom Teilnehmer angegebene Access Point Name (APN) zu beruecksichtigen (Abb. 1; zur Definition von Gn, Gi, Iu, Gb siehe: http://www.3gpp.org/ftp/Specs/archive/23_series/23.060/). Der APN bezeichnet den vom Teilnehmer gewuenschten ISP und ist das primaere Auswahlkriterium. Die wichtigsten Eigenschaften, die das Auswahlverfahren beruecksichtigen muss, sind im Folgenden aufgelistet: A. Bei der PDP-Kontextaktivierung sind im GGSN folgende Ressourcen auszuwaehlen: - Eine logisches Gn-Netzwerk-Interface zum GPRS-Core-Netzwerk - Ein logisches Gi-Netzwerk-Interface zum gewuenschten ISP - Eine End-User Adresse aus dem Adressbereich des ISP (falls nicht fest zugewiesen) - Lokale Speicherressourcen um die PDP-Kontextdaten zu halten