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Multilink-faehige adaptive Basisband-Schnittstelle

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019721D
Original Publication Date: 2003-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fuer mobile Telekommunikationsanwendungen werden die analoge und die digitale Signalverarbeitung technisch meist in zwei separaten Chips, dem Basisband-Chip und dem Hochfrequenz (HF) -Chip, realisiert. Diese werden erst auf der Leiterplatte elektrisch durch eine vorher definierte Schnittstelle kontaktiert, was den Vorteil einer eigenstaendigen Entwicklung jedes der Chips bietet. Allerdings sind die gefertigten Chips nicht mit den Chips anderer Hersteller kompatibel, da die Schnittstelle nicht standardisiert ist. Basisband-Chips und HF-Chips koennen daher nicht voneinander unabhaengig im Geraet eingesetzt werden. Die Vielzahl an unterschiedlichen Schnittstellen wird moeglicherweise noch groesser, wenn im Zuge der Einfuehrung multilink-faehiger Chips mehrere Mobilfunk-Standards (z.B. WLAN, UMTS, GSM, Bluetooth) gleichzeitig unterstuetzt werden muessen. Dieses Problem kann durch die Einfuehrung (bzw. Standardisierung) einer frei rekonfigurierbaren, standardisierten digitalen Schnittstelle geloest werden. Eine technische Realisierung, die es erlaubt beliebige Basisband- und HF-Chips zu kombinieren, ist in Abbildung 1 wiedergegeben. Ein HF-Chip (in Abb. 1 Radio Frequency RF-Chip) verfuegt ueber eine beliebige Anzahl N an ADCs (Analog Digital Converter) durch die ermoeglicht wird, mehrere Mobilfunkstandards gleichzeitig zu empfangen. Die Wortbreiten der digitalisierten Werte koennen mit Kn beliebig fuer einen Mobilfunkstandard optimiert bzw. angepasst sein (typischerweise zwischen acht bis vierzehn Bits). Die Ausgangswerte werden nach der Digitalisierung vor dem Datentransfer in einem Buffer zwischengespeichert. Ein Controller (Steuer- oder Regeleinheit) entscheidet, zu welchem Zeitpunkt ein mehr oder weniger gefuellter Zwischenspeicher ausgelesen werden soll. Die ausgelesenen Daten werden mittels eines Multiplexers (MUX) auf die Schnittstelle geleitet, der mit der Wortbreite M groesser oder gleich max(Kn) so spezifiziert ist, dass jeder Datenwert mit der vollen Wortbreite parallel uebertragen werden kann. Der Datentransfer wird also mit einem Zeitmultiplex-Verfahren durchgefuehrt, wobei die Datentransferrate f der Schnittstelle so konfiguriert ist, dass es in keinem Buffer zu einem Ueberlauf kommt. Die mathematische Forderung ergibt sich zu: