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Verfahren zur Trennung von datenfuehrenden Kanaelen und Rauschkanaelen in optischen Systemen mit Hilfe von Polarisationsmessungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000019768D
Original Publication Date: 2003-Oct-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Oct-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In komplexen WDM (Wavelength Division Multiplexing) Systemen durchlaufen die Uebertragungskanaele optische Add/Drop Multiplexer (OADM) oder optische Cross-Connects (OXC). In diesen Einheiten werden die einzelnen Kanaele durch spektrale Filter getrennt und auf unterschiedlichen Pfaden im optischen Netz verteilt. Da die Kanaele nach der spektralen Trennung (De-Multiplex) oft unterschiedliche Verstaerkerstrecken durchlaufen, kommt es beim Ausfall eines Traegerkanals dazu, dass nur das dem Signal unterlegte Rauschen verstaerkt wird. Nach einer anschliessender spektralen Vereinigung (Multiplex) der einzelnen Kanaele sind die datenfuehrenden Kanaele nicht mehr von den Rauschsignal fuehrenden Kanaelen zu unterscheiden. Bisher wurde das Problem so geloest, dass aufgrund der Pegeldifferenzen zwischen dem Datensignal und dem darunter befindlichen Rauschsignal die Detektionskriterien abgeleitet wurden. Diese Methode funktioniert jedoch nur bei einer Abschaltung des Traegersignals zuverlaessig. Treten systembedingt nur kleine Pegeldifferenzaenderungen auf, z.B. durch den Einsatz geregelter Einzelkanalverstaerker, dann ist die Unterscheidung zwischen einem datenfuehrenden Kanal und einem Rauschkanal nicht mehr zuverlaessig moeglich.