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Metallamorphe LF-Antennen am Fahrzeug

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020067D
Original Publication Date: 2003-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Nov-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der Automobiltechnik hauptsaechlich verwendete LF (Low Frequency) -Antennen mit Ferritkern lassen sich aufgrund ihrer raeumlichen Abmessungen und ihres Gewichts nur in solchen Bauraeumen montieren, die eine entsprechende Geometrie aufweisen und die die aufgrund des zu tragenden Gewichts notwendigen stabilen Befestigungsmoeglichkeiten (z.B. Verschraubung an eine Metallstrebe, Vergiessen in einen Hohlraum) bieten. Diese Bauraeume muessen die fuer eine Ferritspule typischen Mindestabmessungen (L = 80...120mm, H = 10...15mm, B = 3...6mm) bieten und behindern unter Umstaenden die Ausbreitung des magnetischen Feldes und/oder verschlechtern eine gewuenschte raeumliche Richtwirkung der Antenne. Um diese Beschraenkungen zu umgehen wird vorgeschlagen, LF-Antennen mit einem Kern aus einem metallamorphen Material zu verwenden, z.B. einem oder mehreren metallamorphen Streifen. Ein Streifen dieses Materials kann eine Staerke von beispielsweise zwischen 15 und 25µm haben. Typischerweise werden 7 bis 11 Streifen fuer LF-Antennen benoetigt, so dass sich Spulenkerne von lediglich ca. 100 bis 300µm Dicke ergeben. Das Gewicht mit hier etwa 5 bis 15g liegt deutlich unterhalb dem eines Ferritkerns vergleichbarer Leistung (etwa 50g). Aus diesen Gruenden kann die metallamorphe Ausfuehrung einer LF-Antenne auch an anderen Positionen verbaut werden, die z.B. unter Kostengesichtspunkten bevorzugt oder aus physikalischen Ueberlegungen heraus optimal fuer die Ausbreitung des magnetischen Feldes sind. Dies ist beispielsweise fuer schluessellose Zugangskontroll- und Startsysteme von Kraftfahrzeugen relevant.