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Abwehrmechanismen fuer Vermittlungsstellen gegen Ueberlastung durch ISDN-Anschluesse

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020129D
Original Publication Date: 2003-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Nov-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Das ISDN-Protokoll ist eine offene Schnittstelle, die keine Festlegung fuer die Anzahl von Nachrichten und das Verhalten im Ueberlastfall macht. Wenn ein Anwender gehaeuft zulaessige oder unzulaessige ISDN-Protokoll-Nachrichten zu der Vermittlungsstelle sendet, koennen diese die Vermittlungsstelle gefaehrden. Insbesondere kann z.B. durch ein einziges fehlerhaftes Endgeraet eine gesamte Vermittlungsstelle oder ein Teil davon ausser Betrieb gesetzt werden. Bisher existiert ein Ueberlastschutz gegen falsche Nachrichten und gegen zu viele Verbindungsversuche. Dieser Schutz ist jedoch auf ISDN point-to-multipoint-Anschluesse eingeschraenkt. Die Schutzfunktion wird dabei durch die Sperrung der Schicht-2 realisiert. Einen Schutz fuer point-to-point-Anschluesse gibt es nicht. Verbindungslose Nachrichten auf dem D-Kanal sind sowohl bei point-to-multipoint-Anschluessen als auch bei point-to-point-Anschluessen ungeschuetzt. Um einen umfassenden Schutz fuer Einzelanschluesse und auch fuer Nebenstellenanlagen zu gewaehrleisten, wird eine Erfassung folgender Nachrichten vorgeschlagen: 1. berechtigte Schicht-2-Auf- und Abbauten 2. verbindungslose Nachrichten auf dem D-Kanal 3. falsche Schicht-3-Nachrichten 4. Schicht-3-Verbindungswuensche (SETUPā€˜s)