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Beschichten von Einspritzoeffnungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000020440D
Original Publication Date: 2003-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Dec-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Beim Betrieb von Einspritzduesen fuer Verbrennungsmotoren tritt haeufig ein Zuwachsen der Einspritzoeffnungen durch Ablagerungen auf (Verkorken genannt). Das Verkorken tritt vorzugsweise bei kohlenwasserstoffhaltigen Kraftstoffen auf. Durch das Verkorken wird der durch die Fertigung vorgegebene Querschnitt der Oeffnungen (30µm-300µm) reduziert und es gelangt weniger Kraftstoff als vorgesehen in den Brennraum. Um ein Zuwachsen der Einspritzoeffnungen zu verhindern, kann z. B. ein spezieller Kraftstoff verwendet werden. Der Nachteil ist dabei, dass dieser Kraftstoff nicht ueberall erhaeltlich ist. Eine andere Moeglichkeit besteht darin, die Einspritzoeffnungen in eine Position mit weniger Verbrennungswaerme zu bringen. Schliesslich koennen Einspritzventile gekuehlt werden oder sie werden so konstruiert, dass eine erhoehte Kavitation in der Einspritzoeffnung entsteht, die eine reinigende Wirkung hat. Diese Loesungen bedeuten aber einen zusaetzlichen Bauaufwand und bewirken einen Rueckgang des Wirkungsgrades. Es wird vorgeschlagen, eine Beschichtung auf die Innenwandung der Einspritzoeffnungen aufzubringen. Die Schicht ist 0,1µm-100µm dick und besteht aus einem Material, das das Anhaften verhindert z.B. PTFE (PolyTetraFluorEthylen) Schichten, metalldotierte PTFE Schichten, nanotechnologische Schichten mit reinigenden Oberflaecheneffekt und Schichten mit gleichwertiger Wirkung. Dadurch wird ein Anhaften der Rueckstaende, die waehrend des Verbrennungsprozesses entstehen erschwert bzw. verhindert. Die Nachteile der bisherigen Loesungen werden so umgangen.